6 Gründe, warum man Bangkok gesehen haben muss

Guten Morgen!

„Warum reist ihr nach Thailand?“, „Warum Bangkok?“ – Das sind Fragen, die ich nur allzu oft gehört habe, als ich wem von der zukünftigen Reise erzählt habe. In diesem Blogpost möchte ich euch einige Antworten darauf geben, warum man Bangkok (mindestens) ein Mal im Leben gesehen haben muss.

1. Weil die buddhistischen Tempelanlagen einfach atemberaubend sind

Buddhistische Tempelanlagen bestehen aus einem Hauptgebäude und Seitengebäuden, sind mit viel Gold und bunten Mosaiksteinchen dekoriert und überall in Bangkok zu finden. Selbst in den kleineren Tempeln gibt es viele Skulpturen und sie sind aufwendig gebaut. Der Baustil der Tempel ist für uns Europäer eher unbekannt, aber seht euch die wunderschönen Bauwerke doch selbst an:

 

Der Grand Palace ist der bekannteste Tempel in Bangkok
Beim Bau wurden viel Gold und blaue Mosaiksteinchen verwendet
Auch die Skulpturen sind sehr detailreich

Selbst kleinere Tempel sind sehr aufwendig und detailreich gebaut.

 

2. Man geht verloren, bevor man überhaupt angekommen ist

Bangkok ist einfach riesig! Man verläuft sich bei der Ankunft auf dem großen Flughafen, weil man nach einem Taxi sucht. Und während der Fahrt ins Hotel staunt man über die vielen Straßen, den Verkehr und die Hochhäuser der Stadt. Anfangs fühlt man sich in dieser Metropole etwas verloren und kommt sich winzig klein vor. Aber mit der Zeit schließt man die chaotische, turbulente Hauptstadt Thailands in sein Herz. 

3. Weil der Ausblick von einer Rooftop-Bar einfach unglaublich ist

Ich glaube, keine Stadt der Welt hat so viele verschiedene Rooftop-Bars wie Bangkok.  Selbst jedes kleine Hotel (und mit „klein“ meine ich ein Hochhaus mit 15 Stockwerken) hat seine eigene Bar auf dem Dach.  Ich selbst habe zwei der vielen Rooftop-Bars besucht: die Vertigo Bar im Banyan Tree Hotel und The Roof im Hotel Siam@Siam. Am besten ihr besucht eine Rooftop-Bar abends – da ist die Aussicht noch viel schöner!

Die Lebua Sky Bar auf dem State Tower, dem dritthöchsten Gebäude Thailands, ist die berühmteste Rooftop-Bar in Bangkok. Besucht haben wir sie auf diesem Thailandurlaub nicht, aber es steht definitiv noch auf meiner Bucketlist. Das einzige „Problem“ bei dieser Bar  ist , dass die Speisen und Getränke dort ziemlich teuer sind.

Die Aussicht von der Vertigo Sky Bar. Leider hat es an diesem Tag geregnet und man durfte deshalb nicht auf die Dachterrasse. Das Foto ist vom vorletzten Stock aus durch ein Fenster entstanden.
Der Ausblick über Bangkok von der The Roof Bar

4. Weil Tuktuk-Fahren im Verkehr von Bangkok ein einzigartiges Erlebnis ist

Der Verkehr in Bangkok ist unglaublich chaotisch: Andauernd gibt es Staus und auch Hupkonzerte. Umso aufregender ist es, in einem kleinen moped-ähnlichem Fahrzeug durch Bangkoks Straßen zu fahren. Außerdem fahren Tuktuks auch durch schmälere Straßen, wo Taxis oft nicht durchfahren. – Deshalb  sieht man in einem Tuktuk unglaublich viele Facetten der Stadt.

Tuktuks sind dreirädrige Fahrzeuge. Auf der Rückbank haben zwei Erwachsene Personen Platz.

Tipps, wie ihr sonst noch so in Bangkok von A nach B gelangen könnt, findet ihr hier.

5. Weil man sich gefühlt alle 50 Meter massieren lassen kann

In Bangkok gibt es generell sehr viele Schönheitskliniken und Beautysalons. Vor allem im Zentrum findet man an jeder Ecke ein Massagestudio, die verschiedenste Massagen anbieten: Von einer Kopfmassage bis zur berühmten Thai-Massage ist alles dabei. Außerdem sind die Massagen in Thailand unglaublich günstig. Für eine 40-minütige Fuß- und Nackenmassage bezahlt man umgerechnet circa 12 Euro.

Natürlich ist es ein Muss, sich bei einem Bangkok-Aufenthalt massieren zu lassen. Deshalb habe ich mir auch eine Fuß- und Nackenmassage im Lek Massage House gegönnt. – Die klassische Thaimassage habe ich mich dann doch nicht getraut. 😉

6. Weil Sextourismus hier nicht in einer versteckten Straße stattfindet

Für den Sextourismus ist Bangkok ja wohl besonders bekannt. Bevor ich in Bangkok war, war meine Auffassung davon, dass das alles in kleinen Seitenstraßen vonstatten geht und diese Viertel eher schmuddelig sind. Außerdem dachte ich, dass sich dorthin kaum „normale“ Touristen verirren. – Der Besuch des Vergnügungsviertels Patpong hat mich eines Besseren belehrt: Versteckt wird hier gar nichts, denn die Türen zu den Clubs sind geöffnet und man kann die Mädchen schon von der Straße aus an der Stange tanzen sehen. Teilweise gibt es sehr stilvolle und elegant aussehende Clubs und inmitten des Viertels befindet sich ein Nachtmarkt, der sehr viele Touristen anzieht.

Am Nachtmarkt in Patpong findet man fast alles: Souvenirs, gefakte Markenware …
Die Türen zu den Bars sind geöffnet und man kann schon von der Straße aus reingucken.
In Bangkok findet der Sextourismus nicht versteckt statt. – Ganz im Gegenteil: Fenster fungieren sogar als „Auslagen“.

 

Ich finde es sehr schade, dass Bangkok bei uns oft auf den Sextourismus reduziert wird, da die Stadt viel mehr zu bieten hat. Allerdings sind die Vergnügungsviertel aus Bangkok nicht mehr wegzudenken und machen auch einiges vom Flair dieser Stadt aus.

Die hier aufgezählten Gründe sind nur sechs von vielen, warum man diese beeindruckende Stadt mal besucht haben sollte. – Vielleicht habe ich ja eure Reiselust mit diesem Post geweckt!

Wenn ihr noch mehr Fotos von Bangkok sehen wollt, geht es hier zum Beitrag „15 Bilder, die dich inspirieren werden, nach Bangkok zu reisen“.

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.